Eigenbluttherapie

Eigenbluttherapie

 

Grundlagen der Eigenbluttherapie:

 

„Blut ist ein ganz besonderer Saft.“ Goethe

 

Bereits im 3. vorchristlichen Jahrhundert findet man in der Neiking, einem chinesischen Arzneibuch, die ersten Anwendungen von Menschenblut zur Heilung unterschiedlicher Erkrankungen.

 

Es mussten Jahrtausende vergehen, bis es zu Weiterentwicklung und Etablierung in Europa kam. In den Dreißiger Jahren wurde die Anwendung der Eigenbluttherapie besonders von August Bier vorangetrieben.

 

F. Hoff bezeichnet die Eigenbluttherapie als „Stoß in das vegetative System“ und als das Prinzip der sogenannten „vegetativen Gesamtumschaltung“. Die Erkenntnis, dass der Körper durchaus in der Lage ist durch Immunaktivierung zur Gesundung beizutragen, wird oft vergessen.

 

Entnimmt man daher Blut und führt es durch s.c. oder i.m. Injektion wieder zu, so kommt es durch Antigene, Toxine, sonstige Proteine und Polypeptide zu einer Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung im entsprechenden Gewebe. Des Weiteren geht hiervon ein Reiz für den ganzen Organismus aus. Insgesamt wird eine Situation herbeigeführt, in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen. Es kommt also zu einer Stoffwechselsteigerung, zu einer Antikörperbildung, zu einer Vermehrung der Leukozyten und zu einer Auslösung von Immunreaktionen des Körpers und somit zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage. Begleiterscheinungen einer solchen Stimulation können denen einer milden systemischen Infektion entsprechen.

 

Klinische Auswirkungen:

 

  • Wesentliche Besserung des physischen und psychischen Allgemeinbefindens

  • Schnellere Rekonvaleszenz

  • Analgetische Wirkung bei chron. Schmerzzuständen

  • Antiphlogistische Wirkung (=gegen Entzündung), Fiebersenkung

  • Immunstimulierender Effekt

  • vegetative Umstimmung

  • Erhebliche Besserung depressiver Zustände (Klimaterium)

  • Erhöhung der Drüsentätigkeit

  • Längerer, tieferer Schlaf

  • Appetitanregung

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    Durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen (von z.B. Vorschütz und Tenckhoff) wurde die Eigenblutbehandlung populär und zum Allgemeingut. Sie findet nunmehr Anwendung in vielen medizinischen Disziplinen. Zahlreiche Untersuchungen haben die Wirkungen dieser Therapie auf Vegetativum und Immunsystem belegt.

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